Klinik

Die Klinik und Poliklinik für Neurologie erfüllt universitäre Spitzenaufgaben in der Krankenversorgung, akademischen Lehre und Wissenschaft.

In der ambulanten Versorgung werden, neben der Ambulanz mit der allgemeinen neurologischen Sprechstunde und dem 24-stündigen Notdienst, Spezialambulanzen angeboten.

Stationär werden Erkrankungen des gesamten neurologischen Fachgebietes diagnostiziert und behandelt. Neben den Normalstationen stehen zur spezialisierten Versorgung - unter anderem von Schlaganfällen - eine eigene neurologische Intensivstation und eine überregional-zertifizierte Schlaganfallstation (Stroke-Unit) zur Verfügung. Ferner haben wir eine neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitationseinheit.

Es wird die gesamte neurologische Zusatzdiagnostik angeboten: Elektrophysiologie mit Elektroenzephalografie, Evozierte Potenzialen, Neurografie, Elektromyografie, Elektronystagmografie und –posturografie, extra- und transkranielle Doppler/Duplexsonografie, Neuropsychologie, funktionelle Bildgebung. Alle bildgebenden Verfahren einschließlich interventioneller Angiografien werden in der Abteilung für Neuroradiologie im Institut für Diagnostische Radiologie bzw. in der Klinik für Nuklearmedizin erbracht.

Die Neurologie ist eine forschungsintensive Klinik. In engen Kooperationen mit dem Institut für kognitive Neurowissenschaften 3 des Forschungszentrums Jülich und dem Max-Planck-Institut für neurologische Stoffwechselforschung in Köln, konzentriert sich unsere Forschung auf folgende Schwerpunkte:

  1. Klinische und experimentelle Schlaganfallforschung einschließlich der Funktionserholung und Neurorehabilitation
  2. Bewegungsstörungen und Neuromodulation
  3. Neuroimmunologie und Neuroonkologie

Informationen zu unseren Forschungsaktivitäten und wissenschaftlichen Arbeitsgruppen

Hygiene in der Neurologie

Nosokomiale Infektionen, insbesondere mit multiresistenten Erregern gehören zu den häufigsten Komplikationen eines Krankenhausaufenthaltes und erhöhen Morbidität und Mortalität der betroffenen Patienten. Sie verlängern zudem den Krankenhausaufenthalt, erfordern mehr Diagnostik- und Behandlungsaufwand und sind entsprechend mit erheblichen Mehrkosten verbunden. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass konsequent und standardisiert durchgeführte Präventionsmaßnahmen nosokomiale Infektionen wirkungsvoll reduzieren können.

Maßnahmen

In der Klinik für Neurologie ist seit Jahren ein Katalog von Präventionsmaßnahmen etabliert, der in seinem Umfang über die üblichen Vorgehensweisen und gesetzlichen Vorgaben hinausgeht. So wird in der Klinik für Neurologie jeder stationäre Patient bei Aufnahme auf das Vorhandensein eines MRSA (Multiresistenter Staphylococcus aureus) untersucht, um frühzeitig diejenigen Patienten mit einem solchen Problemkeim zu ihrem eigenen Schutz und dem ihrer Mitpatienten vorübergehend zu isolieren und den Keim entsprechend zu behandeln. Patienten, die aus dem Ausland stationär übernommen werden, werden darüber hinaus noch auf andere Problemkeine untersucht und bis zum Vorliegen der Ergebinsse routinemäßig vorsorglich isoliert.

Darüber hinaus verfügt die Klinik für Neurologie über einen eigenen ärztlichen und pflegerischen Hygienebeauftragten, die eng mit der hiesigen zentralen Krankenhaushygiene zusammenarbeiten und gemeinsam regelmäßige Personalschulungen mehrmals pro Jahr durchführen. Zudem nimmt die Klinik für Neurologie im Rahmen der hygienischen Qualitätssicherung an der deutschlandweiten Kampagne „Aktion saubere Hände“ teil, die von der zentralen Krankenhaushygiene koordiniert und ausgewertet wird. Ebenso nimmt die Klinik für Neurologie als Musterklinik an der THINK-Studie teil, bei der gezielte hygienische Schulungsmaßnahmen des Pflegedienstes kontrolliert, dokumentiert und ausgewertet werden. Die Klinik für Neurologie liegt mit dem Verbrauch an Händendesinfektionsmittel, einem etablierten Wert für sorgfältige Händehygiene, deutschlandweit an der Spitze.

Als eindrücklicher Erfolg dieser konsequent umgesetzten Präventionsmaßnahmen konnte in den letzten Jahren die Rate an Neuinfektionen mit multiresistenten Keimen, vor allem MRSA, in der Klinik für Neurologie deutlich gesenkt werden.

Gutachten

Gutachten werden auf Anforderungen von Gerichten, Versicherungen und Behörden erstellt. Aus prinzipiellen Erwägungen erstatten wir grundsätzlich keine Gutachten auf Anforderung von Einzelpersonen (sogenannte Parteiengutachten).

Bei Anfragen kontaktieren Sie bitte unsere Sekretariate:
Gutachten Univ.-Prof. Dr. Gereon R. Fink
Chefsekretariat
Martina Schütteler
Telefon +49 221 478-4455, Telefax +49 221 478-7005
E-Mail martina.schuetteler@uk-koeln.de

Allgemeines Sekretariat
Marianne Mosbach
Telefon +49 221 478-4007
E-Mail neurologie-sekretariat@uk-koeln.deneurologie-sekretariat@uk-koeln.de

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